Mittwoch, 11. Oktober 2017

Me Made Mittwoch 11.Oktober 2017



Herzlich willkommen zum Me Made Mittwoch.
Ich bin Claudia und mein Blog heißt "bunte kleider".
Als letzte Woche der heutige Termin als Gastgeberin getauscht werden musste habe ich sofort zugesagt.
Ich brauchte dringend eine Motivation meinen Sapporo Coat von Papercut Patterns endlich zu Ende zu nähen.
Ich habe einen Hang dazu Mäntel oder auch Jacken zu verschleppen oder einfach nicht zu Ende zu nähen.
Das Rohgerüst bekomme ich meist fertig, freue mich dann darüber bald einen tollen maßgeschneiderten Mantel auszuführen und dann braucht es mehrere Anläufe, damit der Mantel ausgeführt werden kann.
Ganz fertig war mein Sapporo gestern auf den letzten Drücker, die Bilder sind beim letzten Rest Tageslicht entstanden.


Eigentlich hatte ich mir im Lagerverkauf von Annette Görtz diesen Stoff gekauft für einen erbsengrünen Wollmantel gekauft....
Die erbsengrüne Wolle ist leider die Innenseite, so hatte ich die Möglichkeit mir einen scuba-artigen schwarz-grünen  Mantel zu nähen.
Auf links mochte ich den Stoff nicht verarbeiten, also habe ich ihn erstmal ein Jahr  reifen lassen.
Als im Frühjahr die neue Kollektion von Papercut Patterns erschien, hatte ich den Stoff sofort dem Sapporo Coat zugeordnet.
Soweit, so gut.
Das Nähen war allerdings bescheiden.
Ich hatte das Gefühl ein Schwammtuch zu verarbeiten, wegen der kleinen Luftbläschen ließ sich keine Naht vernünftig bügeln.
Die Bügelresistenz war besonders ekelhaft beim Saum und dem angeschnittenen Beleg.
Einlage habe ich nur mit viel Dampf und erheblichem Körpereinsatz anbringen können.
Besonders überraschend fand ich die Tendenz zur Selbstauflösung, in Windeseile löste sich der Stoff bei der Verarbeitung auf.


Dank meiner selbstgesetzten Deadline ist er jetzt fertig.

Der Schnitt ist gut gemacht, wegen seiner ungewöhnlichen Form ist es auch spannend ihn zu nähen.
Ich habe ein schwarzes Viskosefutter genäht, die Ärmel sind dunkelgrün gefüttert, schwarz war aus.

Sapporo ist sicherlich kein Mantel für alle Tage, allein schon weil er sich nicht schließen lässt.
Für nicht so kalte Herbsttage kann ich mir den aber gut vorstellen.
Und im Frühjahr nähe ich mir noch einen hellen Sapporo.
Die dramatische Form gefällt mir gut, eventuell verlängere ich den Mantel auch.
Als ich ihn länger, bevor das Futter drin war, anprobiert hatte, gefiel mir das fast besser.
Hier habe ich noch breite Manschetten an die Ärmel gesetzt, so ganz unpraktisch wollte ich es doch nicht.




Und jetzt ihr:




Mittwoch, 4. Oktober 2017

Details am 04.10.2017




Herzlich Willkommen zum Mottotag Details.
Oft sind es die Details, die ein Kleidungsstück besonders machen, und auch den besonderen Nähspass bringen.
Seien es Taschen, Verschlusslösungen, Kragenformen, was mögt ihr am liebsten, was ist euch besonders gut gelungen? Wir freuen uns auf eure Beiträge, natürlich dürft ihr euch auch mit detailarmer Kleidung wie gewohnt hier verlinken.



Dienstag, 3. Oktober 2017

Morgen ist wieder Mottotag

Nicht vergessen, morgen ist Mottotag. Dieses Mal geht es um das spannende Thema "genähte Details"
Auf welche Details wollt ihr nicht verzichten?  Was ist euch besonders gut gelungen? Was war vielleicht besonders aufwändig, aber jede Mühe wert?



Mittwoch, 27. September 2017

Me Made Mittwoch am 27.09.2017

Herzlich willkommen zum Me Made Mittwoch am 27. September 2017.

Ich, Nina vom Blog "Kleidermanie", begrüße euch heute in einem Kleid nach dem Schnittmuster "Greta" von Wear Lemonade. Kleid und Label möchte ich euch heute vorstellen, da mich beides sehr begeistert.

Seitdem das kleine, französische Schnittmuster Label "Wear lemonade" vor gut einem Jahr das erste Schnittmuster herausbrachte, verfolge ich seine Entwicklung und bin von den verspielten Schnittmustern und dem farbenfrohen Auftritt (zum Beispiel auf Instagram) sehr begeistert. Es hat allerdings ein Jahr gedauert bis ich den ersten Schnitt kaufte, da die Kleider von meiner üblichen Silhouette ein wenig abweichen. Susi vom Blog "AlleWünschewerdenwahr" nähte bereits vor einem Jahr das Kleid "Dita" bei einem von Monika organisierten Nähtreffen. Die extrem großen Schnittteile schreckten mich jedoch ein wenig ab, das Label näher kennenzulernen. An dem Wochenende wurde das Kleid leider nicht fertig, so dass ich es nicht anprobieren konnte. Im Sommer erzählte Susi dann, dass sie Kleid sehr gerne trage.


Da ich im Moment sehr gerne Neues ausprobiere, habe ich jetzt gleich zwei Kleider nach Schnitten von wear lemonade genäht - Greta und Chiara - und ein drittes - Dita - ist bereits zugeschnitten und andere werden folgen.

Nun könnte man denken, dass ich fleißig einkaufen war. Ganz so verhält es sich aber nicht. Wear Lemonade bietet für monatlich 7,90€ eine Art Flatrate für ihre Download-Schnittmuster an und nennt diese "Le NETFLIX de la couture". Allerdings muss man diese für mindestens drei Monate abschließen. Dafür hat man im Moment aber auch Zugriff auf 31 Schnittmuster, die man leider alle zuhause ausdrucken und zusammenkleben muss, es sei denn, man kann ein pdf Dokument in ein plotterkompatibles Dokument (A0) umwandeln. Das kann ich leider nicht. Also steht vor dem Nähvergnügen das Kleben, denn ich habe diese Flatrate gebucht.
Alternativ kann man für 17,90€ Papier-Einzelschnitte bei wear lemonade bestellen.

Wer nicht nähen möchte, kann auch bereits fertige Kleidungsstücke bei wear lemonade kaufen.

Wer das pariser Label in Paris besuchen möchte, sucht allerdings vergeblich. Als ich im Sommer mit drei anderen nähbegeisterten Frauen in Paris war, suchten wir ein Geschäft, um Kleidung anzuprobieren und Schnittmuster oder ggf Stoff zu kaufen. Gelesen hatten wir, dass es in der 80 rue du Faubourg Saint-Denis ein "Lemonade Studio" gibt. Dieses kann man jedoch nur nach vorheriger Anmeldung besuchen. Das hatten wir leider verpasst.

Heute stelle ich euch den Schnitt "Greta" von wear lemonade vor.

Quelle: livret_greta_pdf.pdf

Wear lemonade schreibt, dass das Kleid von dem Film "In the mood for love" inspiriert sei. Ich kenne den Film nicht, kann also nicht beurteilen, in wie fern das gelungen ist. Aber vielleicht hat ja die ein oder andere gleich an diesen Film gedacht als sie das Kleid sah.

Quelle: livret_greta_pdf.pdf

Das besondere ist die kleine, schräge Knopfleiste und der blattförmige Kragen. Der Rock ist gekräuselt und besitzt Nahttaschen, die Taille wird durch ein Gummiband betont. Die Ärmel sind im Schulterbereich ebenfalls gekräuselt und ellenbogenlang.

Da meine drei Knöpfe keine Funktion haben und der Halsausschnitt groß genug ist, damit der Kopf durchpasst, habe ich auf Knopflöcher verzichtet. Wer die Knöpfe weiter oben annäht, muss Knopflöcher nähen.


Von hinten erkennt man, dass der kleine Kragen am Nacken aufgestellt ist und das Kleid in der Taille einen Gummizug besitzt. Ich habe zusätzlich einen ca 4 Zentimeter breiten Gürtel genäht, um den Gummizug zu verdecken.


Ich habe Größe 40 genäht, eine 38 hätte vermutlich ausgereicht, da das Kleid insgesamt sehr locker sitzt (und dies vermutlich auch noch in Größe 38). Damit ist es eigentlich das ideale Weihnachtskleid, da es auch nach dem sechsten Gang oder dem vierten Weihnachtsessen nicht kneift.
Wear Lemonade geht von 2,80m/1,40m Stoff aus. Leider habe ich vergessen nachzumessen, was ich tatsächlich gebraucht habe, mehr aber auf keinen Fall.


Da mir die Entscheidung für Knöpfe sehr schwer fiel, habe ich einfach welche mit Stoff bezogen. Prym hat dafür merkwürdigerweise (mindestens) zwei unterschiedliche Systeme zur Auswahl. Mir gefällt das, für das man keinen Hammer benötigt, sehr gut. Der Knopf wird hier einfach mit der Hand gepresst. Ein deutliches PLOPP zeigt an, dass er fertig ist. Da meine Finger bereits nach dem zweiten weh taten, habe ich beim dritten ein Buch über den kleinen Turm aus zwei Plastikteilen, dem Knopfrohling und Stoff gelegt und mit dem Handballen den Knopf zusammengedrückt. Funktioniert wunderbar.


Genäht ist das Kleid relativ schnell. Die Anleitung ist reich bebildert und die jeweiligen Schritte sind in französisch und englisch erklärt. Noch eindeutiger wären die Bilder, wenn man die rechte und linke Stoffseite deutlich erkennen könnte...

Quelle: livret_greta_pdf.pdf

Mein Kleid ist aus Viskosecrepestoff, der sehr schön fällt. Fließende Stoffe, wie dieser, sind für dieses Kleid vermutlich von Vorteil.


Mir gefällt das Kleid und wenn mir nicht immer wieder neue Schnittmuster begegneten, die mich begeistern, gäbe es demnächst sicherlich weitere Gretas in meinem Kleiderschrank. 


Nun habe ich noch eine BITTE: Ich hoffe auf eure Stoff- und Schnittmusterkenntnisse, denn ich suche einen Karowollstoff, der dem im Bild unten sehr nahe kommt und ebenfalls ein Schnittmuster, das dem Mantel entspricht. Also, wenn ihr wisst, wo ich beides finde, schreibt es mir im Kommentar. Als ich den Mantel in einer der Folgen der "Hannibal-Serie" mit Mads Mikkelsen sah, stockte mir fast der Atem. 
Am Rande: Mein Herz blieb beim Sehen der Serien das ein oder andere Mal fast stehen, das allerdings eher aus anderen Gründen... Trotzdem finde ich es sehr bedauerlich, dass ich bereits alle Staffeln gesehen.


So, jetzt seid ihr dran und ich bin SEHR gespannt!!!

Herzliche Grüße, Nina

Mittwoch, 20. September 2017

MeMadeMittwoch am 20.9. mit Gastbloggerin rothedinge

Oft verpasse ich, an den besten MeMadeMittwoch Ereignissen Teil zu nehmen, wie z.B. das gemeinsame Kofferpacken oder das schönste Ferienerlebnis - was sehr bedauerlich ist... schaut man sich auf meinem Blog rothedinge um, bekommt man schnell mit, dass ich im Vergleich zu anderen eher selten zum Nähen und noch seltener zum Bloggen komme. 

Trotzdem ist mir der MeMadeMittwoch lieb und teuer! Und genau deshalb freue ich mich ganz besonders, heute hier als Gastbloggerin eingeladen worden zu sein und Euch begrüssen zu dürfen!

Und wie gut, dass man meine Aufregung beim Schreiben nicht sehen kann ;)

Vergangenes Wochenende wurde unser Jüngster eingeschult und dafür habe ich mir eigens ein Anlass-Teilchen gegönnt. Im Mai diesen Jahres sind wir Glücklichen zu sehr guten Freunden nach London gereist und ich hatte mir fest vorgenommen, dort alle Stoffläden aufzusuchen. 
Nun, es ist letztendlich nur einer geworden, da diese pulsierende Stadt ja auch noch anderweitig reichlich zu bieten hat und es ja noch weitere Mitreisende mit den unterschiedlichsten Interessen gab.




Aber dieser eine Laden war unglaublich schön und hier habe ich einen unglaublich schönen Stoff gefunden (genau genommen zwei...). Der eine Stoff - ein metallic überzogener schwarzer Leinen - hat sofort zu mir die Worte Coulotte und Einschulung geflüstert. Ist das 'n Ding? 

Glück also. Kann man sagen.




Das passende Schnittmuster geisterte auch schon lang in meinem Kopf herum: Burda 02/2017 - 104C, so dass sich eins zum anderen fügte. 

Mir sagt der hohe Bund zu und das Band, was die Hose lässig daher kommen lässt. Ein bisschen wie bei einer Paperbag-Hose, nur nicht ganz so ausgeprägt. Zusammen mit dem Metallic-Stoff wirkte es in meiner Vorstellung jedenfalls ganz cool. 



Das Nähen nach dem Schnitt ging ganz gut. Den Untertrittfinde ich immer wieder verwirrend, weil ich's mir einfach auch nie merken kann. Zudem hätte ich das Knopfloch wohl lieber wie angegeben vor dem Einnähen des Untertrittes fertigen sollen. Denn hinterher wollte mein langer Knopflochfuss nicht über den Reissverschluss hinweg...



Da der Stoff viel Stand hat, habe ich die Innenkante vom Beleg und lediglich gekettelt und nicht eingefasst. Ebenso die Hosensäume.



Durch den festen Stoff konnte ich die Taschen so belassen, wie angegeben. Bei einer zweiten Hose gleicher Art, aber mit weicherem Leinen, habe ich die Taschen von der Bundkante ausgehend abgesteppt (also unterhalb des Gürtelbandes), weil die Taschen sonst sehr aufklaffen. Ich hoffe, es lässt sich auf den Fotos erkennen, was gemeint ist.



Die rückwärtige Ansicht der Hose macht bei mir nicht unbedingt einen schlanken Fuss, zumal wegen der kurzen Länge, aber ich mag sie trotzdem irgendwie sehr - meine London-Einschulungs-Coulotte.

So und zu guter letzt in voller Gänze. Ihr müsst entschuldigen, die Hose ist nach einem langen Tag voller Falten. Dafür glänzt sie gülden im letzten Sonnenlicht.



Und jetzt bin ich ganz aufgeregt zu erfahren, was ihr uns heute an selbst genähter Kleidung zeigt!

Mittwoch, 13. September 2017

MeMadeMittwoch am 13.9.2017


< Hallo und herzlich Willkommen zum zweiten MeMadeMittwoch nach der Sommerpause. Ich bin Katharina und mein Blog heißt sewing addicted.

Eigentlich wollte ich euch heute einen für den Urlaub genähten Hosenrock zeigen. (Das Wort Culotte geht mir irgendwie nicht durch die Finger) ich habe aber mit mir gehadert, da ich den seit dem Urlaub garnicht mehr getragen hatte, weil er etwas zu eng ist und ich ihn ändern müsste. Da ich ziemlich umfangreiche Änderungen umsetzen müsste um ganz sicher zu sein, dass er allen meinen Ansprüchen genügt, hab ich kurzerhand lieber einen ganz neuen genäht. Der ist jetzt auch ziemlich genau so geworden wie ich es mir wünschte.

Ich weiß jetzt bloß nicht, ob das überhaupt als Hosenrock oder Culotte durchgeht, es hat auch viel von einer Marlenehose. Aber das ist ja doch irgendwie Wurscht.

Auf die Idee zu so einer Hose kam ich durch die vielen Megan Nielsen-Flintpants in sozialen Nähnetzwerken. Da ich, was Schnitte betrifft, angesichts eines gut gefüllten Schnitthefteregals knauserig bin, habe ich in der Knip nach so einem Schnitt gesucht und bin im Heft 9/2015 fündig geworden. Die Hose (dort 'culotte'j war mir nur etwas zu schmal und die Länge fand ich zu kurz.

Beim ersten Modell hab ich nur zaghaft geändert, deswegen bin ich auch nicht ganz zufrieden, hier bei dieser hab ich deutlich mehr meinen Stiefel zugeschnitten. Sie ist am Bein weiter und gut 10cm länger, nach oben hab ich etwa 5cm erhöht, verteilt auf Hosenteile und Bund.  Dass mir die ursprünglich gewählte Grösse nicht gepasst hat liegt wahrscheinlich (nicht nur am reichhaltigen Essen im Urlaub...) daran, dass der Schnitt für dehnbare Stoffe ist, das hab ich jetzt erst gelesen. Hier hab ich eine Nummer mehr genommen, jetzt geht es auch ohne Stretch.

Der Stoff ist von Alfatex. Als ich vor Monaten dort war hatten sie einen Tisch mit interessanten Crêpe-Stoffen. Dieser hier ist recht dick mit einem tollen Griff, dafür eindeutig Vollplastik. Ursprünglich dachte ich, ein 40er-Jahre-Kleid daraus zu nähen, jetzt bin ich froh, diesen Knisterstoff nicht als Oberteil zu tragen. Für den Hosenrock finde ich ihn toll. Klasse Farbe, das Muster gefällt mir, dabei ist es glaube ich eher ungewohnt für mich.

Das einzige Manko sind die überdehnten Tascheneingriffe, we call it a Klassiker... dabei hab ich sogar Einlage drauf gebügelt. Keine Ahnung, nächstes mal wieder mit stay stitch.

Das Shirt ist auch eine Neuentdeckung. Ich trage ja kaum Shirts, musste mir da erst was suchen nachdem ich ja mittlerweile einen Rock besitze.

Mir gefiel der Ausschnitt und die Ärmelchen der Bluse von Howtodofashion so gut, das ich sie einfach als Shirt aus Jersey genäht habe. Das ist genauso geworden, wie ich gehofft hatte, ich liebe es!! Das Schnittmuster bekommt man kostenlos, wenn man den newsletter abonniert. Es ist eigentlich ein Blüschen aus Webstoff. Ich hab die Taillenabnäher einfach weggelassen, die Brustabnäher aber genäht. Damit die Belege zum Shirtcharakter passen, habe ich sie verschmälert und mit der Maschine abgesteppt.

Von diesen Shirts hab ich drei genäht, ich finde den Schnitt wirklich toll und versuche vielleicht auch mal eine Webstoffversion.



Und bei euch so?




Samstag, 9. September 2017

Wir sind sehr traurig

Denn heute haben wir die Nachricht erhalten, dass unsere liebe Petra aka Prinzenrolle uns am 01. 09. 2017 für immer verlassen hat.
Viele von uns hatten das Glück, sie persönlich als warmherzigen und besonderen Menschen kennen lernen zu dürfen.
Ihre  Kreativität und vor allem ihr unvergleichlicher Humor hat unsere Nähgemeinschaft immer besonders bereichert.
Ihr zu Ehren verlinken wir hier noch einmal auf ihren Prinzenrollenblog.




Mittwoch, 6. September 2017

Me Made Mittwoch am 6. September 2017

Liebe TeilnehmerInnen und LeserInnen,

es ist so weit, der Me Made Mittwoch ist zurück aus der Sommerpause!

Wir hoffen, dass ihr den Sommer genießen konntet und euch nach der langen Sommerpause genau so auf den Me Made Mittwoch freut, wie wir.

Wie immer ist am ersten Mittwoch des Monats Mottotag. Wir starten mit einem kleinen Rückblick in die neue Saison - die ersten Blätter liegen am Boden und gestern konnte ich den Herbst bereits riechen! - und wünschen uns, dass ihr den Sommer unter dem Motto "Mein schönstes Ferienerlebnis" nochmal aufleben lasst.


Zeigt eure Sommerkleidung und berichtet uns von euren schönsten Ferienerlebnissen. Wir freuen uns, wenn ihr unser Motto aufgreift. Dies ist allerdings kein muss, um am heutigen Me Made Mittwoch teilzunehmen.

Wie immer gilt: Zieht an, was ihr für euch selbst genäht, gestrickt oder gehäkelt habt, postet heute ein Foto von eurem Outfit mit einer kleinen Beschreibung in eurem Blog und verlinkt euren Beitrag mit dem Linktool hier auf der Seite. Vergesst nicht, das jeweilige Mittwochs-Posting von hier auch in eurem Beitrag rückzuverlinken, so dass Besucherinnen problemlos von Beitrag zu Beitrag gelangen können.

Ich wünsche mir jede Menge Inspiration und freue mich auf eure Posts!!

Herzlichste Grüße,
Nina (stellvertretend für das ganze MMMTeam)





Mittwoch, 30. August 2017

Bald ist die Sommerpause vorbei

Liebe MeMades,
bald ist es wieder soweit. 



Dieser Sommer, die Schulferien und auch die MMM-Sommerpause sind (fast) vorbei und in einer Woche startet der MeMadeMittwoch in die nächste Runde.

Wir sehen uns am kommenden Mittwoch, den 6.9.17 hoffentlich erholt und voller Tatendrang wieder. Benäht, bestrickt, beglückt....

Der erste Mittwoch in jedem Monat ist wie immer MeMadeMottotag. Und um dem Sommer nochmal zu huldigen (hat dieser es überhaupt verdient?) lautet unser erstes Motto nach der Pause
"Mein schönstes Ferienerlebnis"

Seid ihr dabei?

Wie immer gilt: Jede kann das Motto aufgreifen, aber ein Post ohne Mottobezug ist ebenso möglich.

Dienstag, 11. Juli 2017

Sommerpause

Der Me Made Mittwoch ist in der Sommerpause!

 

Wir wünschen allen Teilnehmerinnen und stillen LeserInnen einen erholsamen und erlebnisreichen Sommer!

 

 

Am 6. September 2017 geht es weiter.

 

Wir freuen uns auf euch! 

 

Das Me Made Mittwoch Team: 

Claudia, Dodo, Katharina, Nina, Sybille und Wiebke

Mittwoch, 5. Juli 2017

Motto Mittwoch- Ich packe meinen Koffer 5. Juli 17






Mein großer Urlaub liegt schon hinter mir.

Ich freue mich auf ein langes Nähfreundinnen Wochenende in Paris.
Mein großer Rucksack, Koffer habe ich nicht, kommt ziemlich leer mit.
Ich könnte mir vorstellen, dass er auf dem Rückweg deutlich voller ist.

Der Me Made Mittwoch macht auch Ferien, weiter geht es am 6.September.
Wir starten die neue Saison mit dem Urlaubsliebling.

Womit startet ihr in die Ferien ?




Mittwoch, 28. Juni 2017

Me Made Mittwoch am 28.Juni 2017




Herzlich willkommen zum letzten Me Made Mittwoch im Juni.
Ich bin Claudia und mein Blog heißt bunte kleider.

Obwohl erst nächste Woche, am 5. Juli, das Motto " Ich packe meinen Koffer" dran ist, zeige ich heute mein liebstes Urlaubskleid.

Für die Reise in die Tropen suchte ich einen Schnitt für ein lockeres Kleid, das möglichst schmale Träger hat.


Das ist das Eliana Dress von Pauline Alice.
Den Schnitt gibt es in 2 Versionen, entweder als ärmelloses Kleid, wie das gezeigte oder auch mit langen Ärmeln.
Ausgangspunkt des Schnittes ist eine klassische Form, die zum Beispiel bei Folkloreblusen oft verwendet wird.
Ein Raglanschnitt der oben gerafft wird, die Ärmel können durch Träger ersetzt werden,
Eliana hat einen angesetzten Rock mit Tunnel, der eine Taillenraffung ermöglicht.
Ich habe verschiedene Schnitte mit diesem Design ausprobiert, jetzt bin ich endlich zufrieden.
Die Schnitte von Pauline Alice passen mir gut, in der Regel muss ich nur minimale Änderungen vornehmen um sie an meine Figur anzupassen.


Meine Eliana ist aus einer leichten Seide-Viskose- Mischung genäht.
Der Stoff ist sehr luftig aber ungewöhnlich blickdicht.
Sehr angenehm zu tragen bei über 30 Grad, das Muster ist nicht nur schön sondern auch ungemein praktisch.
Unterschiedlich nassgeschwitzte Körperzonen fallen nicht auf.
Für meinen kurzen Oberköper habe ich das Oberteil um 3 cm gekürzt, die Taillenraffung habe ich ebenfalls gestrichen.
Zwerge können an der Länge auch nochmal 5cm sparen.
Für die Träger habe ich eins meiner unzähligen, bis jetzt nutzlosen, Schmuckbänder verwendet.


Praktisch war auch, dass sich das Kleid schnell im Waschbecken durchwaschen ließ und am nächsten morgen wieder trocken war.
Für den nächsten Tropenurlaub nähe ich mir ein zweites in anderen Farben.
Mehr brauche ich dann eigentlich nicht einzupacken.



Und nun noch ein Thema, das mir schon seit einiger Zeit auf der Seele liegt.
Jeden Mittwoch schaut jede vom MMM Team eine bestimmte Anzahl der Beiträge durch, ob sie den Vorgaben des MMM entsprechen.
Leider werden es immer mehr Beiträge, die entweder zu löschen sind oder keinen funktionierenden Backlink haben.
Mir verdirbt das die Freude an unserem wöchentlichen Treffen, da ich immer mehr Zeit damit verbringe erwachsene Frauen zu ermahnen, statt mich an schöner handgemachter Kleidung zu erfreuen.



Der MMM ist eine Plattform für alle, die ihre für sich genähte Oberbekleidung zeigen möchten.
Darum wünschen wir uns ein Tragefoto.
Das häufigste Problem sind Posts, die Werbung enthalten.
Probenähen ist Werbung.
Ich möchte hier über Schnitte und auch Stoffe lesen, die sich jede eigenständig  ausgesucht hat.
Das ist ein Austausch auf einer ganz anderen Grundlage.
Es existieren andere Plattformen, auf denen Probenähergebnisse gezeigt werden können.

Ganz besonders ärgere ich mich über bewusste Irreführungen, wenn also in den Posts absichtlich nicht erwähnt wird, dass der Schnitt im Rahmen eines Probenähens umgesetzt wurde oder der Stoff gesponsert wurde.
Diese Fakten werden dann ausgelassen, um sich beim MMM zu verlinken.
Ich finde das respektlos.
Jede Plattform hat ihre Regeln, wenn unsere nicht geteilt werden , muss sich keine hier verlinken.

Hier findet ihr nochmal die Basis für die Teilnahme beim MMM



Jetzt geht es zum schönen Teil mit vielfältiger, handgeschneiderter Garderobe.





Mittwoch, 21. Juni 2017

MMM 21.Juni mit Gastbloggerin 700sachen

Bevor 700Sachen uns ins sonnige Südfrankreich mitreisen lässt noch vorab einige Informationen.
In 2 Wochen am 5.Juli verabschiedet der MMM sich in die Sommerpause.
Auch dieses Mal wieder mit dem Motto "Ich packe meinen Koffer".
Wer also Lust hat seine Urlaubsgarderobe zu teilen ist herzlich eingeladen.
Und sollte Kofferpacken gerade nicht dran sein, zeigt ihr eure aktuellen Werke.

Jetzt aber Vorhang auf für 700Sachen, die diese Woche ihren 6. Bloggeburtstag hatte.


Hallo zusammen, ich blogge normalerweise auf 700Sachen  und schreibe heute als Gastbloggerin auf dem MMM-Blog. Das freut mich sehr, da ich schon seit sechs Jahren sehr gern und regelmäßig am Me Made Mittwoch teilnehme und ihn als Inspirationsquelle und Austauschmöglichkeit auch nach wie vor sehr schätze.
Heute grüße ich euch aus der Sonne Südfrankreichs, wo wir bis vor kurzem am Mittelmeer in Urlaub waren. Ich freue mich sehr, heute den Reigen der selbst-benähten Damen beim Me Made Mittwoch anzuführen und da ich gerade im siebten Monat schwanger bin, dachte ich, ich berichte euch ein wenig von meiner Erfahrung mit verschiedenen Umstandsschnitten für Kleider. Und was wäre schöner geeignet um Lust auf Nähen für den Sommer zu machen, als Bilder aus dem sonnigen Süden, oder?



Ich zeige heute ein Anna Dress mit Maternity Hack vor der schönen Kulisse eines ehemaligen königlichen Schlosses am Mittelmeer. Dieser Maternity Hack wird auf der Website von By Hand London (Link: https://byhandlondon.com/blogs/by-hand-london/maternity-sewing-1-easy-top-hack-from-our-anna-dress-sewing-pattern) gut beschrieben und da Anna mein allerliebster Kleiderschnitt ist, lag es nahe, dass ich das mal ausprobiere. Ich habe für das Kleid einen sehr schönen Stoff aus meinem lokalen Lieblingsstoffladen angeschnitten, von dem ich allerdings nur 1,5m hatte - das war für den längeren Tellerrock, der schon unterhalb der Brust beginnt ein wenig knapp, so dass das Kleid nun doch etwas kurz ist, zumindest verglichen mit meiner Wohlfühllänge bis genau zum Knie.



Ansonsten hat die Änderung aber hervorragend geklappt. Ich habe dem Oberteil des Anna Dress in meiner normalen Größe - 10 - ein FBA verpasst, da ich ja um zwei Körbchengrößen über meiner normalen BH-Größe liege momentan. Dann wird das Oberteil knapp unterhalb der Brust eingekürzt und ein Tellerrock angesetzt. Den Tellerrock habe ich nach dieser Maßtabelle (Link: http://www.schneidern-naehen.de/tellerrock-tabelle) berechnet, allerdings hat meine Stoffmenge nicht - wie geplant - für einen 3/4 Teller gereicht sondern nur für ca. 2/3.



Statt der Belege, die beim Anna Dress bei mir latent immer rauskrabbeln wollen, habe ich den Ausschnitt mit Schrägband verstürzt. Um bei der  Rocklänge nicht weitere wertvolle Zentimeter zu verlieren, habe ich hier auch Schrägband als Saumlösung gewählt. Außerdem habe ich den Reißverschluss in die Seitennaht verlegt, das mache ich beim Anna Dress immer so. Der Halsausschnitt ist locker weit genug, um es über den Kopf zu ziehen und die Rückenansicht ist so einfach hübscher.



In dem Kleid fühle ich mich optisch sehr sehr wohl. Es kommt meiner "normalen" Vorliebe für Kleider mit schmaler Taille und Tellerrock am nächsten. Allerdings muss ich leider einsehen, dass es nicht ideal für den täglichen Einsatz ist. Jetzt im Urlaub mit nackten Beinen drunter ging es wunderbar und war vor allem auch bei 35 Grad noch angenehm luftig. Im Büro, wo ich Kompressionsstrümpfe trage, zuppel ich dauernd daran herum. Der Webstoff klebt sich an die Strümpfe, noch viel schlimmer als an Strumpfhosen und lässt den Rock hochwandern. Laufe ich im Wind klappt der ohnehin schon gebauschte, hochgewanderte Rock dann schnell mal hoch, weil er recht kurz ist und natürlich mehr Windfang bietet, als es ohne Bauch der Fall wäre. Also: der Anna Maternity Hack ist super umzusetzen und optisch 1a, aber verträgt sich nicht gut mit Kompressionsstrümpfen.



Deutlich weniger zuppelig zu tragen, sind meine inzwischen 4 Kleider nach einem Schnitt für ein Jersey-Wasserfallkleid aus der Burda, den ich mir recht einfach auf Umstands-Version umändern konnte (Link: https://siebenhundertsachen.com/2017/05/24/me-made-mittwoch-das-konzertkleid/). Auch diesen Schnitt hatte ich schon vor der Schwangerschaft genäht und konnte daher in sicherem Fahrwasser agieren, um ihn an die "anderen Umstände" anzupassen.

Überhaupt habe ich den Eindruck, dass ich mit dem Ändern von Schnitten, die mir vorher gut passten, sehr viel bessere Ergebnisse erziele, als bei der Verwendung von expliziten Umstandsschnitten. Ich habe inzwischen sowohl zwei Schnitte des französischen Labels deuxième arrondissement (Robe 14h und Robe 13h), als auch einen Umstandsschnitt von Butterick (B5860) ausprobiert und hatte bei allen sehr viel mehr Anpassungsschwierigkeiten. Bei allen Schnitten ist mir aufgefallen, dass sie mir um die Brust herum deutlich zu klein ausfielen, so als sei eine Erweiterung nur am Bauch im Schnitt eingeplant, der gewachsene Busen aber "vergessen" worden. Zudem fiel es mir bei diesen mir bisher unbekannten Schnitten schwer, die richtige Größe zu bestimmen. Deuxième arrondissement gibt überhaupt keine Maßtabelle an, sondern sagt nur "wählen Sie Ihre Größe vor der Schwangerschaft" - und wir wissen ja alle, wie relativ Kleidergrößen sind. Bei Butterick lag ich dermaßen zwischen allen Maßen, dass ich sehr unschlüssig war, welche Größe wohl die richtige wäre. Im Endergebnis hatte ich zwei Teile für die Tonne und ein Kleid, dass mir nun, in der 30. Woche schon um die Brust deutlich zu knapp ist. Vermutlich wäre das bei Schnitten aus Jersey nicht ganz so sensibel, aber ich finde Webstoff, gerade auch wenn es heiß ist, angenehm zu tragen.



Und nun gebe ich mit diesem Blick auf das Meer ab an euch, liebe MMM-Teilnehmerinnen, und eure schönen, bestimmt auch sehr sommerlichen Kreationen.