Mittwoch, 24. Mai 2017

Me Made Mittwoch am 24.05.2017 mit Gastbloggerin die fesche Lola


Hallo, ich bin Tanja und blogge alltags unter www.die-fesche-Lola.de. Heute ist für mich jedoch ein ganz besonderer Tag, ich darf Euch durch den heutigen MeMadeMittwoch begleiten – YEAH!



Das Tea Dress von Sew House Seven ist ein ziemlicher Frischling in meinem Kleiderschrank – eigentlich hatte ich mir für diesen besonderen Tag extra eine neue Hose genäht, die sitzt aber noch ein bisschen – nun ja – spack. Egal, dafür hat in diesem Kleid allerhand Platz, auch letzte kleine Speckröllchen. Und in den Taschen kann man ganz wunderbar den Selbstauslöser verstauen für so absolut natürliche Fotos wie dieses hier:



Das ganze Kleid ist eher ein Vertreter der lockeren Art und wer lieber WallaWalla mag kann dieses Exemplar auch ganz wunderbar ohne Taillenbetonung tragen. 



Bei meiner Grösse finde ich allerdings eine Akzentuierung im mittleren Bereich ganz vorteilhaft.



Das Kleid ist kein Hexenwerk, lediglich beim vorderen Einsatz macht es schon Sinn, mit ordentlichen Markierungen zu arbeiten.



Ich habe Variation E&F gewählt, allerdings auf den Gürtel für das Bindeband im Rücken verzichtet und stattdessen lieber ein breiteres Band zugeschnitten. Ausserdem habe ich so die Möglichkeit, dass Kleid auch mit einem anderen Gürtel zu tragen. 



Auch rückseitig gefällt mir das Kleid ganz gut, der Rock ist nicht so weit ausgestellt und dadurch fällt der auch relativ schlank. 



Das liegt sicherlich aber auch an der Stoffwahl, ein leichter jeansblauer Chambray aus dem Vorrat musste herhalten. Der hat beim Nähen allerdings – trotz Vorwäsche! - abefärbt wie Hulle. Das Kleid   musste also seine erste Bekanntschaft mit der Waschmaschine machen und zum Schluss gab's auch noch einen Essig-Einlauf. Das scheint aber das Problem ein wenig eingedämmt zu haben. 

Kein Schnitt, von dem ich jetzt viele Exemplare brauche. Aber das Tea Dress ist ein sehr entspanntes Sommerkleid, locker aber trotzdem angezogen, das mag ich. 


Liebes MeMadeMittwoch-Team, vielen Dank für Eure Mühe die Ihr Woche für Woche auf Euch nehmt. Der Mittwoch ist für mich immer ein ganz besonderer Tag, ich freue mich immer sehr auf die vielen tollen Beiträge meiner Mitnäherinnen – auch wenn sowohl Portemonnaie als auch Freizeit aufstöhnen, wenn ich wieder so tolle Schnitte entdecke, ohne die ich dann ab sofort nicht mehr leben kann. Und jetzt seid Ihr dran, verlinkt Euch! Uns allen wünsche ich einen schönen freien Tag morgen und wer wie ich das Glück hat, Freitag mit dem Job aussetzen zu können – schönes langes Wochenende 

Mittwoch, 17. Mai 2017

MeMadeMittwoch am 17.5.2017

Zum heutigen sommerlichen Mai-MeMadeMittwoch begrüsse ich Euch ganz herzlich!
Ich bin Katharina und ihr findet meinen Blog unter sewing addicted.

nach reichlich Sonne im Garten eines Kollegen...


Neulich flatterte die neueste Knipmode ins Haus (die hab ich abonniert) und ich blätterte sie so durch das Heft und wusste bei einem Modell sofort: Das ist mein Kleid!


Ich muss das vielleicht garnicht groß erklären, das kennt ihr bestimmt auch, da passt was hundertprozentig ins Beuteschema und ist doch anders als das bisher dagewesene.
Bei diesem Kleid ist es der Knoten, den hatte ich so noch nicht gesehen.
Das Grundschema an Silhouette hatte ich so oder so ähnlich schon genäht und wusste daher, daß mir das passt und steht.

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Als es dann in den letzten Tagen so schön sommerlich wurde, brauchte ich dringend ein entsprechendes Kleid, dafür war der Schnitt ja genau richtig.
Als Stoff habe ich diesen Bordürenstoff in einem Vorrat gefunden. Den habe ich letztes Jahr auf einem Expo-Stoffmarkt als Coupon gekauft. Was die Sache ein bisschen tricky machte, denn irgendwie sind Coupons ja immer ein bisschen zu wenig. Ausserdem ist der Rock ausgestellt und hat eine Rundung am Saum, dazu passt die Bordüre nicht, mal abgesehen davon, daß man die Schnitteile  anders auflegen muss und an das Muster gebunden ist. Aber der Stoff hat so schöne Farben und er ist ganz weich und weichfallend, ein Träumchen in Viskose-Crepe, ideal für so ein Sommerkleidchen...
Genaues Nachmessen ergab dann, daß es doch passen müsste, wenn ich den Rock in ein Rechteckiges Schnittteil verwandele und die Rockteile so auf dem Stoff platziere, daß dazwischen das Knotenteil vom vorderen Oberteil runtergeht. Na also!


Also habe ich beim Zuschneiden viel Vorsicht walten lassen und es passte alles auf den Stoff.
Dem Rockteil habe ich einfach eine Falte Richtung Saum eingelegt, so daß es fast rechteckig war, dazu dann oben ein paar cm im Saum zugegeben bis zum rechten Winkel. Dieses Zuviel in der Taille habe ich in tieferen Falten wieder verschwinden lassen. Der Rock ist also am Saum etwas schmäler als vorgesehen, das stört aber nicht.
Beim Nähen war ich froh, daß in der Knip jede Naht mit einem Buchstaben versehen ist, der auf der Schnittauflagezeichnung an den Schnittkanten vermerkt ist, dann kann man sich bildlich gut vorstellen, welche Kante wohin gehört. So war das Nähen des verstürzten Knotenbandteils, was ja so sonst in klassischer Kleidung nicht vorkommt, überhaupt kein Problem.


Am Ende ist es so, daß man in der Taille keine Mehrweite hat, der Knoten ist nur Dekoration. Ich dachte vor dem Nähen, man könnte sich vielleicht den Reissverschluss sparen, aber das geht nicht, die Weite des angeschnittenen Knotenbandes wird auf der Rückseite von einem kleineren Teil eingehalten. Es gibt übrigens auch kein Loch, was evt. aufblitzen könnte.


Ich bin sehr glücklich mit diesem Kleid, luftig und sehr bequem, da werden sicher noch ein paar folgen. Mit entsprechendem Stoff werde ich auch gerne das Original-Rockteil zuschneiden.
Schnitt: Knipmode 6/2017 btw. dann das entsprechende Fashion-Style-Heft
Stoff: Vom Expo-Stoffmarkt

Und was habt ihr für die sonnigen Tage zu bieten?





Sonntag, 14. Mai 2017

Frühlingsjäckchen-Knit-Along: Finale der Herzen

Hallo und herzlich willkommen zum Finale der Herzen. Ich hoffe, es haben noch ein paar Strickerinnen ihre Jacken fertig bekommen. Die Frühlingsjacken haben zumindest hier in der Gegend noch nicht viel verpasst aber jetzt wird es warm.


Die Wickeljacke ist nun auch endlich fertig. Ich möchte mich noch mal ganz herzlich bei allen bedanken, die an der Jacke mitgeholfen haben. Von den Anleitungen am Anfang bis zu den Tipps für die Bänder am Ende. Ich habe in Stoffen und Bändern gewühlt und nichts farblich passendes gefunden. Das Rennen hat am Ende eine eher dicke Wolle gemacht, die wenigstens fast zu dem Grau der Jacke passt.


Wie mir empfohlen wurde, habe ich einen I Cord probiert. Die Kordel war mir aber zu steif, da ich kein passendes Nadelspiel für die dicke Wolle im Haus habe. Dafür kann ich jetzt einen I Cord stricken, was auch sehr schön ist. Mir fiel dann noch die Strickgabel ein, das blaue Ding rechts im Bild. Das Teil gehört eigentlich in den Kinderladen in dem ich arbeite, damit können Kinder sehr einfach endlose Schnüre herstellen, an denen sie dann ihre Kuscheltiere Gassi führen. Mit dieser Strickgabel habe ich nun eine ordentliche Kordel für die Jacke herstellen können.


Mit der Länge der Kordel habe ich etwas übertrieben und sie mittlerweile noch eingekürzt.


Mir gefällt die Variante auf dem ersten Bild besser und so wie auf diesem Bild werde ich die Jacke nicht tragen. Ich binde die Kordel lieber nur hinten.

Ich (Luise) habe auch ein zweites Jäckchen angefangen, es ist jedoch längst nicht fertig.
Ich habe noch nie so viele Maschenproben gemacht wie für dieses Strickteil!


Die Entscheidung, welches Muster ich denn nun nehme ist mir wahrlich nicht leicht gefallen.
Zur Zeit habe ich wohl eine Vorliebe für geometrische Muster. Seht selbst:


Ich stricke die Vorderteile und das Rückteil in einem Stück. Für einen Rapport brauche ich etwa 45 Minuten. Mein Vorhaben lautet jeweils: mind.1 Rapport pro Tag. Das habe ich nicht immer durchgehalten, aber wen stört's...

Damit ist der Frühlings-Knit-Along 2017 wirklich vorbei. Für alle, die noch nicht fertig sind, gibt es ja den MMM, da schauen wir auch gerne Strickjacken an!

Nun freuen wir uns auf eure Jacken und Jäckchen. Einen wunderschönen Sonntag für euch.
Sylvia und Luise


Mittwoch, 10. Mai 2017

Me Made Mittwoch am 10. Mai 2017

Gute Morgen und herzlich willkommen zum Me Made Mittwoch am 10. Mai 2017!

Ich bin Nina, blogge unter "Kleidermanie" und darf euch heute hier zur Teilnahme am MMM einladen. Da der MMM ohne euch nicht funktionieren würde, möchte ich mich zunächst bei allen regelmäßig Teilnehmenden und aber unbedingt auch bei den selteneren Gästen bedanken. Ihr macht den MMM zu etwas ganz besonderem in dem ihr eure genähte Kleidung tragt, auf dem jeweiligen Blog vorstellt und eure Erfahrungen mit Schnittmustern, Stoffen und andere Näherlebnisse mit uns teilt. Der Mittwoch ist für mich deswegen immer eine große Bereicherung auch wenn ich nur in wenigen Fällen kommentiere.

Zwar gibt es mittlerweile auch andere Orte an denen man sich im Netz treffen kann, informativ finde ich aber in der Regel eure Blogposts. Schöne Bilder bei zum Beispiel Instagram dienen mir zur Anregung. Anschließend suche ich in euren Blogs nach Erfahrungen mit dem jeweiligen Schnittmuster. Danke, dass ihr euch so viel Mühe gebt!

Ich trage heute ein Kleid nach dem Schnitt "Robe/Dress Vogue" von Louis Antoinette. Auf den Schnitt bin ich tatsächlich bei Instagram aufmerksam geworden. Informationen zum Nähen habe ich anschließend nahezu ausschließlich auf französischen Blogs gefunden. Ein Grund, den Schnitt hier vorzustellen.


Louis Antoinette ist ein kleines französisches Label, das neben den Schnittmustern auch Kids incl. Stoff für den jeweiligen Schnitt verkauft. Zudem fertigen sie ihre Schnitte auch auf Maß an. Die Homepage kann man in französisch oder englisch lesen.

Ich kann nicht, ich nähe!
Robe/Dress Vogue ist mir wegen der ungewöhnlichen Schnittführung aufgefallen. Das Kleid sollte oberhalb des Knies enden, die Seitenteile sind eingesetzt und die Taschen mit drei kleinen Falten abgesetzt. Es soll weit und luftig sitzen. Obwohl es damit von meiner Komfortzone weit entfernt ist, habe ich mir das Schnittmuster immer wieder angesehen und nach Designbeispielen im Netz (1, 2, 3, 4, 5, 6) gesucht.


Und musste den Schnitt dann in Frankreich bestellen. Eine Bezugsadresse in Deutschland habe ich leider nicht gefunden. Etwas ärgerlich, da damit die Portokosten unnötig steigen. Geliefert wird der Schnitt in einem Pappumschlag, auf einem großen, festen Papierbogen und mit einer Anleitung in Französisch und Englisch.


Obwohl man bei den Beispielen im Netz den Eindruck erhält, dass das Nähen der Taschen nicht ganz einfach ist oder die Schnittteile möglicherweise nicht zusammen passen, sind Anleitung und Schnitt perfekt. Beim Kopieren des Schnittes hat man keine Probleme, da die Größen farblich unterschieden werden.
 

Und auch die Passzeichen sind sehr hilfreich. Bei dem Schnittteil für die Tasche war ich zunächst über die ganzen Zeichen verwundert. Beim Nähen stellte ich jedoch fest, dass sie perfekt zu den Falten passen und damit große Sicherheit vermitteln, dass man das Richtige tut.


Das Kleid habe ich (ungefüttert) an einem Sonntagvormittag genäht. Da ich dafür einen dehnbaren Crepestoff verwendet habe, habe ich auf den rückwärtigen unsichtbaren Reißverschluss verzichtet. Ich ziehe es einfach über den Kopf.


Genäht habe ich das Kleid in Größe 38. Mit meinen Maßen - zum Vergleich: Poitrine 90cm, Taille 70cm und Hanches 100 - liege ich im oberen Bereich der Größe 38. Trotzdem finde ich, dass das Kleid an der Taille und Hüfte enger sitzen könnte. Aber das ist Geschmackssache. Laut Größentabelle müsste es an der Hüfte aber sogar zu eng sein. Nun denn...


Den Brustpunkt habe ich ca 3 Zentimeter nach unten verlegt (mache ich immer!) und den Saum um 8 Zentimeter verlängert. Ansonsten habe ich - von vorne betrachtet - keine Änderungen vorgenommen und bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Obwohl das Kleid, wie oben bereits erwähnt, außerhalb meiner Komfortzone mit engem Oberteil und weitem Rock liegt, gefällt es mir ausgesprochen gut und ich hätte am liebsten sofort ein zweites nach dem Schnitt genäht.


Leider fand sich kein passender Stoff. Das Kleid lässt sich so gut wie aus jedem Stoff nähen (Webstoff ist vorgesehen). Ich finde aber einen fließend und schwerfallenden Stoff vorteilhaft. Ein solcher fand sich leider nicht in meinem kleinen Lager. Man benötigt für das Kleid ca 140cm x 170cm in meiner Größe. Mit etwas puzzlen kommt man ggf mit weniger aus.

Hinten habe ich die vorgesehenen Abnäher vertieft indem ich einen guten Zentimeter parallel zur eigentlichen Naht ca zwei Zentimeter abgesteppt habe. Vielleicht etwas ungewöhnlich. Aber ich denke, mir gefällts.


Das Kleid lässt sich sicherlich das ganze Jahr über tragen. Heute und hier zeige ich es in der Frühlingskombination.


Jetzt freue ich mich auf einen interessanten Me Made Mittwoch!

Herzliche Grüße, Nina

Mittwoch, 3. Mai 2017

Blumen- Motto beim Me Made Mittwoch 3.5.17




Herzlich willkommen zum heutigen Blumen- Motto-Mittwoch.

Geblümte Stoffe gibt es in unzähligen Varianten und Stilrichtungen.
Da gibt es sicher eine große Vielfalt zu bestaunen.

Und natürlich gilt hier, wie auch bei jedem Motto jede darf , keine muss.
Und jetzt Vorhang auf für ein buntes Blütenmeer.




Mittwoch, 26. April 2017

MeMadeMittwoch am 26.4.2017 mit Gastbloggerin Carola-Naehkatze

Hallo, ich bin Carola und mein Blog heisst Nähkatze.
Seit ungefähr drei Jahren habe ich einen Nähnerd-Blog. Vorher war ich bestimmt zwei Jahre lang stille MeMadeMittwoch- Leserin und fand es sehr inspirierend, mit so vielen interessanten und  nähenden Frauen ein gemeinsames Hobby zu teilen.
 Ganz besonders hat es mich daher gefreut, dass ich vor meinem Urlaub gefragt wurde, heute beim MeMadeMittwoch vorzutanzen.
 Wickelkleider und ich waren bisher keine Freunde. Obwohl ich bereits diverse Schnitte getestet hatte - zum Beispiel ein Burda-Kleid von Bluemarine (sah aus wie ein Bademantel) und  zwei Wickelkleider aus der Fashion-Style (eines fristet als Ufo ein trostloses Dasein, das zweite leiert am Ausschnitt aus) - war ich bisher nie wirklich zufrieden mit der Passform. Am Ausschnitt saß bisher keines so, wie ich es mir vorgestellt hatte. Und das, obwohl ich dieselben Modelle teilweise bei anderen Nähnderds bewundert hatte.

Irgendwann habe ich dann wieder einen Versuch gestartet, weil mein Herbst- und Winterkleiderschrank tatsächlich einen Mangel an Kleidern aufwies (!) und ich Wickelkleider wirklich toll finde. Ich habe wieder einmal einen Kleid aus einer Fashion Style - dieses Mal ein Baukastenkleid aus der 6/2016 - ausgeschnitten, das jedoch einen verstärkten Schalkragen hat und der Rock moderat ausgestellt ist. Gleichzeitig hat es vorne ein paar Falten.


Und was soll ich sage: Es ist genau der Schnitt, nach dem ich gesucht hatte. Er fällt am Oberkörper schön und schließt vor allem so, dass er keine Einblicke zulässt. Das Kleid habe ich bereits im vergangenen Herbst genäht und bin immer noch hochzufrieden.



Der Stoff ist ein Poly-Viskosegemisch vom Maybachufer, den ich im letzten Winter mit Dana Feinstöfflich gekauft habe, der sehr schön weich ist und toll fällt. Das Stoff pillt auch nach mehreren Wäschen nicht, was mir wieder einmal beweist, dass hochwertige Stoffe nicht unbedingt teuer sein müssen. Manchmal hat die nähende Frau einfach Glück.


Weil mir der Schnitt so gut gefällt, werde ich das Kleid jetzt im Frühjahr sicher noch einmal aus dünnerem Jersey nähen.


Was die anderen nähbegeisterten Frauen heute zeigen findet Ihr in der folgenden Linkliste. Danke an das MMM-Team, das mit zum Vortanzen gebeten hat und - wie immer - die Organisation übernimmt.

Nächste Woche ist der erste Mittwoch im Mai und damit wieder ein Mottotag, das Motto für den Mai lautet "Blumen". Wir freuen uns über geblümte Kleidungsstücke und alles was Euch dazu einfällt- wenn ihr mögt!


Mittwoch, 19. April 2017

Me Made Mittwoch am 19.April 2017




Herzlich Willkommen zum heutigen Me Made Mittwoch.
Ich bin Claudia, mein Blog heißt bunte kleider.

Unser wöchentliches Treffen hier beim MMM liebe ich unter anderem wegen der immer neuen Schnittinspirationen.


 Tuuli von Named Clothing gehört zu den viel genähten Schnitten in diesem Frühjahr.
Es waren vor allem Karins und Ninas Tuulis, die mich dazu gebracht haben dem Schnitt eine Chance zu geben.
Eigentlich fand ich das Kleid ein bisschen langweilig und für mich zu mädchenhaft.
Das Tragegefühl von Kleidern mit weitem Rock mag ich sehr gerne, nur so richtig zu Hause fühle ich mich in der Regel darin nicht.




Genäht ist das Kleid schnell, Jerseykleider brauchen naturgemäß weniger Anpassungen als Kleider aus Webstoff.
Trotzdem braucht auch ein Jerseyschnitt eine ordentliche Portion Gradierung und Design.
Sonst gäbe es nicht so viele Schnitte für bescheiden sitzende Jerseykleidung.
Bei Tuuli sitzen das Oberteil und Ärmel sehr schön, es gibt auch keine unangenehme Faltenbildung um den Achselbereich.
Der weite Faltenrock macht richtig Spaß beim Nähen. Allein dafür, dass sich andere die Arbeit machen die Faltentiefe auszurechnen bezahle ich gerne die Designerinnen.
Die Falten markiere ich mir mit Knipsen, die ich dann zuhefte.
Danach lege ich sie in die markierte Richtung, das hefte ich dann auch mit der Maschine .
So habe ich exakte Falten und ein stabiles Rockteil.




Der Stoff ist ein Glücksgriff von *arstadt. Sehr schön fallender, sehr angenehm zu tragender Viskosejersey.
Letztendlich habe ich ungefähr 8 Meter davon gekauft, in 2 Chargen.
Nach dem ersten Nähen war ich so überzeugt von Tragegefühl und Optik, dass ich unbedingt einen Vorrat davon haben musste.
Und Leojersey ist ja schließlich auch ein Klassiker, wie guter schwarzer Jersey eben auch.



Aber mein ursprüngliches Gefühl hat mich nicht getrogen.
Irgendwie fühle ich mich in dem Kleid fremd.

Als ich 2011 wieder angefangen habe zu nähen, war ich total begeistert von Kleidern.
Ich habe fast nur noch Kleider genäht und getragen.
Seit gut einem Jahr hat sich das geändert.
Kleider mag ich am liebsten als Sommerkleider, also wenn ich keine Strumpfhosen tragen muss.
Aber wohler und schöner fühle ich mich zur Zeit in Hosen.



Am 3.5 ist der nächste Mottotag.
Diesmal geht es um Blumen.
Vielleicht können wir die Wärme ja mit Blüten locken.


Jetzt kommen eure Werke:



Sonntag, 16. April 2017

Frühlingsjäckchen-Knit-Along 2017: Finale!

"Draußen scheint hoffentlich die Frühlingssonne und wir können gut gekleidet beim Osterspaziergang flanieren."


Nun ja, die Frühlingssonne bekommt von mir nicht die volle Punktzahl, heute regnet es schon wieder aber die Strickjacke ist fertig und die Wickeljacke ist fast fertig und das trotz der immensen, nicht geplanten, Mehrarbeit in den letzten Wochen.


Auf den Bildern scheint zwar die Sonne aber es ist kalt, Frühlingsjacke mit Stiefeln geht ja nicht, also musste ich mal kurz frieren für die Fotos.


Der Versuch entzückendes Beiwerk mit ins Bild zu locken war nicht erfolgreich.


Passt auch von hinten und ich finde das Lila passt auch ganz prima zu den dunkelblauen Jeans, was ich zufällig beim Anprobieren der Jacke festgestellt habe. Die Jacke passt natürlich auch problemlos zu allen schwarzen Kleidern aber die Kombination mit der Jeans, die ist es für diesen Frühling.


Nicht ganz so erfolgreich ist die Idee mit der Wicklejacke. Die Jacke ist fertig und passt auch, nur die Bindebänder habe ich erst mal wieder aufgetrennt. Die sind mir zu labberig gewesen und auch die Optik hat mir nicht gefallen. Kurz habe ich überlegt ob man wohl gestricktes mit Einlage bebügeln kann aber wenn das schiefgeht, ist die Wolle hinüber. Ich muss noch mal in Ruhe überlegen, optional könnte ich den Wickel auch festnähen und dann ist es eben ein Pulli.

Es war mir eine Freude mit euch gemeinsam zu stricken und ein extra Dankeschön an Luise, für die Teamarbeit.



Gut gelaunt zeige ich, Luise, mein Frühlingsjäckchen. Gute Laune macht sie, weil ich sie schon einige Male getragen habe und sie mir sehr gut gefällt. 



Auf der Zugfahrt zur Pilgerwanderung nähte ich noch die Knöpfe an, von unterwegs gibt es ansonsten keine Fotos mehr. Das ist schade, aber ich hatte die Jacke nur abends an, wenn wir uns nach unserer Tagestour gestärkt haben. Ich ärgere mich jetzt schon ein bisschen, dass ich keine Fotos vom Frühlingsjäckchen in der wunderbaren Frühjahrs-Natur gemacht habe.
Den Jeansrock, der, schon zugeschnitten, auf freie Zeit wartet (ich hoffe auf morgen) passt sicher gut dazu, auch einige meiner Hosen. Und auch der neue Wickelrock aus der Burda 2/16, den ich schon lang auf dem Zettel hatte gefällt mir sehr dazu. Vom Rock kann ich allerdings noch keinen Tragebericht geben. Da habe ich gestern kurz vor dem Fotografieren noch die letzten Knöpfe angenäht.


Beim Zusammennähen der Ärmel gab es noch ein Malheur. Ich wollte - ganz fleißiges Mädchen - die Ärmel per Hand zusammennähen, aber das klappte irgendwie nicht gut und sah richtig blöde aus. Entnervt trennte ich die Naht wieder auf und schnitt dabei voller Ungeduld in eine Randmasche statt in den Nähstich. Es war natürlich zu reparieren aber zu diesem Zeitpunkt bereitete mir die Jacke keine gute Laune! Schließlich nähte ich die Ärmel mit der Nähmaschine zusammen, das ging schnell und es sieht hervorragend aus!


Auch ich danke allen, die mitgestrickt und ihre Fortschritte oder Schwierigkeiten mit uns geteilt haben. Wir beide hoffen, dass ihr außer fertigen oder fast fertigen Strickjäckchen auch eine Menge Inspiration und Freude mitnehmen konntet. Gerne erinnern wir an dieser Stelle an das Finale der Herzen am 14.Mai! Und auch von mir geht ein Dankeschön an Sylvia, denn trotz beruflicher Anspannung, die ich sehr gut nachvollziehen kann, haben wir als Zweier-Team den Knit-Along zusammen gehostet, das macht auch gute Laune, wenn man das gemeinsam macht.

Nun aber zu euren Werken, in der letzten Woche waren ja einige schon fertig und wir sind gespannt wer alles eine zweite Jacke angeschlagen hat.

Wir wünschen euch noch zwei wunderschöne Ostertage und vielleicht scheint ja auch irgendwo im Lande die Sonne.

Sylvia und Luise